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Verbrauchertipps

Vor der Montage

Was sollten Sie vor Montagebeginn bei der Altbausanierung vorbereiten?

  • Fensterbänke leer räumen
  • Fußboden abdecken
  • Möbel abdecken
  • Bei Wechsel von Zimmertüren oder Garagentoren die Räume und entsprechende Wände frei räumen

Nach der Montage

Was sollten Sie nach der Montage neuer Fenster beachten?

Sobald alte Fenster durch neue Fenster ersetzt werden, müssen Bewohner ihre Lüftungsgewohnheiten umstellen. Alte Fenster zeichnen sich durch ihre undichten Fensterprofile aus, was einer minimalen Dauerlüftung gleichkommt. Neue Fenster schließen dagegen absolut dicht. Nach dem Fenstertausch muss die Luftfeuchtigkeit durch aktives Lüften auf einem guten Niveau gehalten werden. Nur durch regelmäßig herbeigeführten Luftaustausch ist die Entstehung von Schimmel deutlich eingedämmt.

Die verbrauchte Luft im Haus enthält immer viel Feuchtigkeit und muss regelmäßig ausgetauscht werden. Für gutes Raumklima empfiehlt es sich, die Raumtemperatur möglichst konstant zu halten und 3- bis 4-mal täglich für 5 Minuten mit weit geöffneten Fenstern zu lüften. Das gilt besonders nach dem Kochen, Baden oder Duschen. Denn durch dieses sogenannte Querlüften wird die Luft schnell und vollständig ausgetauscht, ohne dass die Wohnung auskühlt.

Tipps zum richtigen Lüften

  • 3- bis 4- mal täglich für 5 min kräftig querlüften
  • Sofort nach dem Duschen und Kochen lüften
  • Feuchtigkeit nicht in andere Räume ableiten
  • Kippstellung der Fenster vermeiden
  • Ausreichend heizen, auch im Schlafzimmer (mindestens 15°C)
  • Raumtemperatur möglichst konstant halten

Querlüftung – empfohlene Lüftungsart

Die wirkungsvollste und richtige Lüftungsart ist die Querlüftung. Dabei werden die Fenster für einige Minuten vollständig geöffnet und die gesamte Raumluft wird komplett ausgetauscht.

Wird die Luft schnell ausgetauscht, geht nur die gespeicherte Energie in der Luft verloren. Die Energie der Bauteile bleibt hingegen fast erhalten, da diese eine gewisse Zeit brauchen um die Wärme abgeben zu können. Das eigentliche Ziel der Lüftung, der Luftaustausch ist erreicht.

Spaltlüftung – wirkungslos und teuer

Unter Spaltlüftung versteht man das Kippen der Fenster. Die Spaltlüftung wird oftmals über einen längeren Zeitraum eingesetzt. Das kann neben unangenehmen Zugerscheinungen besonders im Winter zu empfindlichen Auskühlungen führen, die mit hohem Heizaufwand wieder ausgeglichen werden müssen. Diese Lüftung ist wirkungslos, denn sie verschwendet Heizenergie und kann Schimmelbildung befördern.

Beschlagene Fenster

Die Scheiben moderner Fenster können beschlagen, sofern nicht regelmäßig und ausreichend gelüftet wird. Dies liegt daran, dass diese Fenster absolut dicht schließen und dadurch kein Luftaustausch stattfindet. Kann die abgestandene Raumluft keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen, führt dies zum Beschlagen der Scheiben.

In der Luft von Wohnräumen befindet sich Feuchtigkeit in Form gasförmigen Wasserdampfes, bedingt durch Atem des Menschen, Kochen, Baden oder Gießen der Zimmerpflanzen. Ohne ausreichende Belüftung kann sich an raumseitigen Oberflächen wie Rahmen, Glasscheibe und Außenwand Kondensat bilden. Bleibt die überschüssige Feuchtigkeit im Raum, kann es zu Sporenbildung an Decken und Wänden kommen. Der Pilzbefall wird an Tapeten, hinter Möbeln, am Teppich und an den Fensterabdichtungen begünstigt.

Deshalb unser Tipp: Schützen Sie Ihre Räume vor unliebsamer Feuchtigkeit, indem Sie richtig lüften!